Krisenland

Petition: Grundsatzfragen zum Beitrags- und Versicherungsrecht in der gesetzlichen Rentenversicherung - Keine Rentenversicherungspflicht für Selbständige vom 28.03.2012
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge der Einführung eines Rentenversicherungszwangs für Selbstständige nicht zustimmen. Insbesondere ist den hierzu von Arbeitsministerin von der Leyen vorgebrachten Plänen nicht zuzustimmen.
Begründung
Die kürzlich von Bundesarbeitsministerin von der Leyen vorgestellten Pläne sehen einen gesetzlichen Zwang zum Abschließen einer Rentenversicherung für Selbstständige vor. Unter anderem sollen Selbstständige unter 30 Jahre zwischen 350 und 450 EUR monatlich für Rentenversicherung und zur Absicherung gegen Erwerbsminderung zahlen.

Eine solche Pflichtversicherung wäre für viele, insbesondere für junge Selbstständige, existenzbedrohend. Zudem würden Neugründungen massiv erschwert, da sich in den ersten Monaten oder Jahren das Geschäft oft erst entwickeln muss und ein Leben von den Erträgen ohnehin schwer möglich ist. Der Schritt in die Selbstständigkeit wäre dadurch mit einer nicht unerheblichen zusätzlichen finanziellen Belastung belegt - viele werden ihn deshalb gar nicht mehr wagen.

Jungen Gründern würde damit die Möglichkeit genommen, sich überhaupt eine finanzielle und unternehmerische Existenz aufzubauen, die später eben gerade eine Möglichkeit zur Alterssicherung darstellt.

Paradox ist zudem, dass mit dieser Regelung ausgerechnet die junge Generation noch stärker belastet würde, die ohnehin schon in besonderem Maße die Folgen der demographischen Entwicklung und der Staatsverschuldung zu tragen hat und zu tragen haben wird.

Grundsätzlich stellt ein staatlicher Zwang zum Abschließen einer Versicherung einen erheblichen Eingriff in die persönliche Lebensgestaltung und wirtschaftliche Freiheit der Bürger dar. Wer sich selbstständig macht, entscheidet sich häufig bewusst dafür, in besonderem Maße Eigenverantwortung zu übernehmen und eben nicht staatlich bevormundet zu werden.
Neben einer Rentenversicherung gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten der Alterssicherung, sei es das Eigenheim, Wertpapiere, Ersparnisse oder auch das eigene Unternehmen. Diese können im Übrigen durchaus eine effizientere Vorsorge darstellen als die staatliche Rentenversicherung.

Der eigentliche Zweck dieser Regelung, die Bekämpfung von Altersarmut und die Entlastung der Sozialsysteme, wird zudem mit der geplanten Regelung verfehlt. Kaum ein Selbstständiger wird freiwillig im Alter von Sozialhilfe leben wollen. Der überwiegende Teil der Selbstständigen sorgt deshalb auch schon heute fürs Alter vor. Wer jedoch hierzu heute finanziell nicht in der Lage ist, dem würde durch die neue Regelung schon heute die Möglichkeit genommen, sich eine wirtschaftliche, berufliche und finanzielle Existenz aufzubauen, mit der er dann zur Altersvorsorge in der Lage ist. Menschen, die heute produktiv tätig sind, könnten so in die Arbeitslosigkeit fallen und die Sozialsystem noch zusätzlich belasten.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D23835

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Anfang 2012 - Die Ruhe vor dem Sturm?
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BEWERTUNG Politik


von mos - am 7. März 2012 14:09 
Aktuell wirkt die Lage entspannt.
Keine katastrophalen Krisenmeldungen, die sich länger als einen Tag in den Medien halten. Griechenland scheint weiter Geld zu bekommen (was die Pleite weiter hinauszögert). Und auch das Krisenbarometer auf der krisentalk-Homepage ist etwas gefallen.
Recherchiert man jedoch etwas genauer, so hat es den Anschein als ob im laufenden Jahr aus der aktuellen Ruhe ein Sturm werden könnte. Ich möchte das an zwei Fakten aufzeigen.
Fälligkeit von Staatsanleihen 2012
In diesem Jahr ist der Finanzierungsbedarf der großen Euro-Länder stark erhöht gegenüber dem Vorjahr:
Spanien 2011: 130 Mrd. Euro
Deutschland 2011: 250 Mrd. Euro
Frankreich 2011: 220 Mrd. Euro
Italien 2011: 300 Mrd. Euro
Wenn die Märkte unruhig werden, wird dieser hohe Finanzierungsbedarf zum Problem. Die Zinsen für die einzelnen Länder würden enorm steigen, es würde an den Märkten nicht genug Geld zur Verfügung stehen und weitere Rettungspakte wären die Folge.
Was das für die Wirtschaft, Anleger und Steuerzahler bedeutet, kennen wir aus der Vergangenheit ….
Die Politik möchte das natürlich vermeiden. Ein Mittel welches aktuell angewendet wird, ist eine bisher noch nie dagewesene Geldvermehrung durch die Europäischen Zentralbank (EZB).
EZB Geldschwemme
Alleine im Dezember und Februar hat die Europäischen Zentralbank (EZB) über eine Billion Euro in den Markt gepumpt. Musste das Geld früher innerhalb von Wochen von den Staaten (und Banken) zurückgezahlt werden, wird das Geld nun langfristig verliehen. Erst nach drei Jahren muss es getilgt werden.
Billiges Geld wird also ohne große Sicherheiten verliehen. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage wird bei der Staatenfinanzierung quasi aufgehoben. Die Zinsen bleiben niedrig. Geld wird im Überfluss produziert. Damit wird ein System geschaffen, in welchem politische Institutionen nach „Gefühlslage“ über die Geldströme in Europa verfügen.
Kurzfristig können so Probleme gelöst und Märkte beruhigt werden. Aber ist es sinnvoll die Kernprobleme dadurch zu verschleiern? Sollten die Staaten nicht wirtschaften? Wird das Problem nicht nur in die Zukunft verschoben mit viel fatalerer Auswirkung?
Ach ja, wie war das nochmal mit der Inflation und Geldvermehrung?
Zitat Wikipedia zur Deutschen Hyperinflation 1914 bis 1923
Eigentliche Ursache der ab 1919 schon beginnenden Hyperinflation war die massive Ausweitung der Geldmenge durch den Staat in den Anfangsjahren der Weimarer Republik, um die Staatsschulden zu beseitigen.
http://www.krisentalk.de/krise/anfang-2012-ruhe-sturm/68001

Eine Nachricht an die gesamte Menschheit!
Wacht auf! Jeder sollte sich das Video anschauen!

A MESSAGE FOR ALL OF HUMANITY (German Version)

English Orginal Version:
http://www.youtube.com/watch?v=CsgaFKwUA6g
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=WhOIKZwsggk

Die Redakteurinnen und Redakteure des Aktuellen Dienstes in der ORF-Fernsehinformation protestieren für die Unabhängigkeit und für das Ende von partei-politisch motivierten Postenbesetzungen. 55 Mitarbeiter erheben ihre Stimme und fordern die Einhaltung des in der österreichischen Verfassung festgeschriebenen Rechtes auf Unabhängigkeit des ORF.

Für die Produktion dieses Videos wurde kein ORF-Equipment verwendet, sondern ausschließlich private Film-&Schnittausrüstung.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=o6SzZmMNfNg#!

“Same procedure as every year, Nici!”: Der Silvester-Klassiker ‘Dinner for one’ neu besetzt mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy: eine Interpretation von Udo Eling. (Länge: 3:12 min)

http://www.youtube.com/watch?v=ECjz5Y7Antk

Ist der Euro noch zu retten?
Präsentation von Hans-Werner Sinn
Universitätsöffentlicher Vortrag

http://mediathek.cesifo-group.de/iptv/player/macros/cesifo/mediathek?content=1470598&idx=3

We Are Change Switzerland traf den bekannten politischen Kabarettisten Georg Schramm nach der Vorstellung an der Bar des Kleintheaters in Luzern. Zunächst erkannten sie ihn gar nicht weil er nicht mehr aussah wie seine Kunstfigur “Dombrowski”. Seine lockere souveräne Art hat ihnen sehr gut gefallen, obwohl sie sehen konnten dass er ganz schön ausgepowert war. Das ist keiner dem der Ruhm zu Kopf gestiegen ist. Im Gegenteil. Jemand der nach der Aufführung erschöpft nachdenklich und authentisch bleibt. Manch anderer hätte sich zum Hinterausgang rausgeschlichen.

In einer sehr lockeren und offenen, entspannten Atmosphäre in seiner Garderobe gab eine kleine Nachhilfe in Schweizer Geschichte(n), sprach über den Finanz und Bildungskrieg, Drombowski’s Zorn, erklärte uns weitere Massenschutzwaffen und Glaubenskriege.

http://www.staatliche-selbstverwaltung.de/
http://www.forum.staatliche-selbstverwaltung.de/
http://www.vereinigte-selbstverwaltungen.org/

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